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Forschungsschwerpunkte


Unternehmensführung und Public Management
Im Forschungsschwerpunkt Unternehmensführung und Public Management wird die strategische Unternehmensführung, -steuerung und -planung im privaten sowie öffentlichen Sektor untersucht. Die Buchreihe „Styrian Spirits of Management and Entrepreneurship“ nimmt sich diesbezüglich abwechselnden Themenschwerpunkten an. So beschäftigt sich der erste Band mit der strategischen Unternehmenssteuerung im Hochschulsektor. Weitere Publikationen wurden zur Akzeptanz neuer Steuerungsmethoden, zu Führungsinstrumenten an Universitäten, zur Führung in ExpertInnenorganisationen sowie zum Themenfeld Gender Budgeting konzeptioniert. Aktuelle Forschungsprojekte dieses Teilbereichs sind:

  • Kooperationen: Kooperationen jeglicher Art gewinnen weiterhin an Bedeutung. Diese Entwicklung ist auch an den Universitäten zu beobachten. Das aktuelle Forschungsprojekt untersucht im Hinblick auf den Hochschulsektor, welche Risiken in der Zusammenarbeit verschiedener Kooperationspartner auftreten können und wie diesen entgegengewirkt werden kann.
  • Gender Wage Gap: Dieses Forschungsprojekt zielt auf die Untersuchung des Gender Wage Gaps ab. So soll bspw. der geschlechterspezifische Einfluss von Qualifikation auf Gehaltsforderungen untersucht werden.


Entrepreneurship und Gründung
Selbstständigkeit bedeutet u.a. die Fähigkeit, sich und sein Umfeld zu außergewöhnlichen Dingen motivieren zu können, an die Idee zu glauben und nach Rückschlägen weiterzumachen. Unternehmerisches Denken und Handeln ist zudem eine Lebenseinstellung. Um diesem Kredo gerecht zu werden, arbeiten wir in Forschung und Lehre mit national sowie international renommierten ForscherInnen, PraktikerInnen und ExpertInnen zusammen. Wir beschäftigen uns hierbei mit Fragen wie „Was trägt zum Erfolg eines Startups bei?“ und „Wird man als GründerIn geboren oder ist es erlernbar, zur/zum GründerIn zu werden?“. Aktuelle Forschungsprojekte dieses Teilbereichs sind:

  • Startup Barometer: Der Grazer Startup Barometer stellt ein Stimmungsbild der Grazer Startup-Szene dar. Diese jährliche Umfrage wird in Zusammenarbeit mit dem Science Park Graz und dem IdeenTriebwerk Graz  durchgeführt und soll die Entwicklung der Grazer Startup-Szene mit verfolgen. Antworten auf Fragen wie „Welche Verbesserungspotentiale seht ihr am Standort Graz?“ oder „Was fehlt dem Gründungsstandort?“ liefern wesentliche Anhaltspunkte zur Weiterentwicklung für externe Anspruchsgruppen wie Bildungsinstitutionen, Hochschulen, Wirtschaft und Politik.
  • Gründungstest: Der Gründungstest ist ein Projekt zur Bestimmung und Ausgestaltung von Gründungskompetenzen. Aktuell wird ein Fragebogen entwickelt, der Gründungsinteressierten helfen soll, festzustellen, wo die eigenen Kompetenzen und Entwicklungspotenziale liegen. Im Fragebogen wird davon ausgegangen, dass der Erfolg von GründerInnen von drei Aspekten abhängt: 1. von der Person der Gründerin/des Gründers, 2. von der Gründungsidee und 3. von den situativen Rahmenbedingungen, die während der Zeit der Gründung bestehen. Mit dieser Studie wird festgestellt, was Gründungen erfolgreich macht, welche Personen sich vorstellen können, zu gründen, und woran Gründungsinteressierte erkannt werden können.


Leadership, personale Führung und Verhalten
Im deutschen Sprachraum wird der Begriff Führung häufig als Synonym für Management gebraucht, wohingegen im Englischen stärker zwischen Leadership und Management differenziert wird. Der Unterschied zwischen Management und Leadership kann durch folgende Aussage deutlich gemacht werden: „To manage, the executive carries out the classic functions (planning, organizing, controlling); to lead, the executive behaves in a way that inspires and influences the behavior of others (Bass, 1990, p. 383). Während Management also das Funktionieren eines (bestehenden) Systems gewährleistet, beschreibt Leadership den zwischenmenschlichen Umgang beim Führen. Der Forschungsschwerpunkt Leadership, personale Führung und Verhalten beschäftigt sich folglich mit interpersonalen Aspekten der Unternehmensführung. Das Interesse liegt hierbei auf folgenden Fragen: 1. Wodurch kennzeichnet sich erfolgreiches Leadership? und 2. Wie beeinflusst personale Führung bzw. Führungsverhalten den Unternehmenserfolg? Aktuelle Forschungsprojekte dieses Teilbereichs sind:

  • Neuroleadership: Der Verbindung von Leadership und Neurophysiologie ist ein aktuelles Forschungsprojekt gewidmet. Mit Hilfe eines Magnetresonanztomographen (MRT) wird untersucht, welche neuronalen Aktivierungsmuster bei MitarbeiterInnen zu beobachten sind, wenn diese transformational geführt werden. Dazu werden Untersuchungspersonen in die Rolle der MitarbeiterInnen zweier Teams versetzt, wobei je ein Team von einer transformational und einer laissez-faire agierenden Führungskraft geleitet wird. Im Scanner sollen sich die vermeintlichen MitarbeiterInnen vorstellen, wie es wäre im Team der transformational geleiteten Führungskraft zu arbeiten.
  • Die dunkle Seite der Macht: Selbstverliebte AbteilungsleiterInnen mit leichtem Hang zum Größenwahn werden oft inspirierend, optimistisch und zuversichtlich wahrgenommen. Wie sehr dieser Narzissmus bei Führungskräften karrierefördernd ist und ab welchem Punkt Narzissmus die Leadershipqualität negativ beeinflusst, wird aktuell gemeinsam mit der Ashridge Business School geprüft. Zu diesem Zweck werden mehrere hundert Führungskräfte auf ihre narzisstischen Tendenzen und ihren beruflichen Erfolg hin untersucht.

Kontakt

Sekretariat
Elisabethstraße 50b, 2. Stock 8010 Graz
Mag. Caroline Zmölnig Telefon:+43 (0)316 380 - 7351

Web:unternehmensfuehrung.uni-graz.at

Öffnungszeiten:
Montag - Freitag
9:00 - 12:00 Uhr
Mittwoch
14:00 - 16:30 Uhr

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