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Methoden


Im Rahmen der Forschung setzt das Institut für Unternehmensführung und Entrepreneurship unterschiedliche Methoden und Instrumente ein. Nachfolgend werden die wichtigsten methodischen Ansätze kurz veranschaulicht.

Persönliche Befragung und Online-Befragung
Eine der am häufigsten eingesetzten Methoden, um systematisch Informationen über Einstellungen, Eigenschaften, Präferenzen und Verhaltensweisen von Personen zu erfahren, ist es, diese direkt zu befragen. Es wird hierbei zwischen qualitativen und quantitativen Zugängen unterschieden. Qualitative Befragungen finden ihre Anwendung vorwiegend in Phasen der Exploration und Theorieentwicklung. Es wird versucht, die Befragten in ihren Antwortmöglichkeiten möglichst wenig einzuschränken, um so Raum für die Generierung von Neuem zu schaffen. Mithilfe von Inhaltsanalysen sollen aus den gewonnenen Daten relevante Informationen herauskristallisiert werden. In späteren Phasen der Forschung werden diese Beobachtungen mithilfe von quantitativen Methoden messbar und somit überprüfbar gemacht. Ziel sollte es hierbei immer sein, von den Aussagen einer möglichst repräsentativen Teilmenge (Stichprobe) auf die tatsächlichen Gegebenheiten und Zusammenhänge in einer zugrundeliegenden Gesamtheit (Population) zu schließen. Ein hohes Maß an Standardisierung, der Einsatz von validierten Messverfahren sowie die Gewährleistung von Anonymität helfen dabei, Verfälschungstendenzen, wie bspw. soziale Erwünschtheit, auf ein Minimum zu reduzieren.

Labor
Im Rahmen von Laborstudien im Max-Jung-Labor für experimentelle Wirtschaftsforschung wird individuelles und strategisches Entscheidungsverhalten untersucht. Dabei werden im Labor Situationen aus dem Wirtschaftsleben simuliert, in der die TeilnehmerInnen des Experiments ihre Entscheidungen treffen. Ziel ist es, (spiel-)theoretische Modelle für das Verhalten in diesen Situationen mit dem tatsächlichen Verhalten im Labor zu überprüfen und die Modelle mit dieser empirischen Basis zu erweitern.

Magnetresonanztomograph
Die Magnetresonanztomographie ist ein nicht-invasives Verfahren, das es erlaubt, Schnittbilder des Gehirns mit hoher räumlicher Auflösung zu erzeugen. Diese Bilder werden mit Hilfe eines starken Magnetfeldes und Hochfrequenzimpulsen (Radiowellen) erstellt. Das Gehirn verfügt – ähnlich einem Muskel – über ein hohes Maß an Plastizität. Regionen, die beim Spielen eines Instruments häufig aktiviert werden, können bspw. bei professionellen MusikerInnen ausgeprägter sein als bei der Durchschnittsbevölkerung. Ähnliches ist auch hinsichtlich der Expertise von Personen in anderen Bereichen des Lebens zu beobachten. Mithilfe der strukturellen Magnetresonanztomographie können diese Unterschiede in der anatomischen Beschaffenheit sichtbar gemacht werden.

Eye-Tracking
Wie wir unsere Umwelt wahrnehmen, beeinflusst substanziell unser Empfinden und in weiterer Folge unser Verhalten. Einen großen Teil unserer Sinneseindrücke gewinnen wir über die visuelle Wahrnehmung. Gemeinsamkeiten von Personengruppen sowie interindividuelle Unterschiede lassen sich u. a. durch die Auswahl und Filterung von Informationen erklären. Die Blickbewegungsforschung (Eye-Tracking) versucht sich diesen Zusammenhang zunutze zu machen und aufzuzeichnen, auf welche Inhalte sich die Aufmerksamkeit von Personen wann, wie und warum fokussiert. So wird indirekt auf Handlungspräferenzen rückgeschlossen und erforscht, durch welche Änderungen an welchen Parametern die größten Effekte in Wahrnehmung und Verhalten erzielt werden können.

Kontakt

Sekretariat
Elisabethstraße 50b, 2. Stock 8010 Graz
Mag. Caroline Zmölnig Telefon:+43 (0)316 380 - 7351

Web:unternehmensfuehrung.uni-graz.at

Öffnungszeiten:
Montag - Freitag
9:00 - 12:00 Uhr
Mittwoch
14:00 - 16:30 Uhr

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